Rand-München/Sport/Tegernsee

Walking in a Winter Wonderland

Verschneite Bergkuppen, strahlender Sonnenschein, einsame Berghütten – und ich gemütlich wandernd mittendrin. Hach, herrlichst ist sie, diese Vorstellung vom idyllischen Winterwandern. Bis man selbst keuchend, erschöpft und schweißgebadet sich zum Gipfel hoch kämpft. Zum Beispiel am Fockenstein (1564m), dessen Wanderroute sowohl für den Winter, als auch den Sommer für ordentlich Muskelkater im Hintern sorgt. Zumindest, wenn man ein Freizeitsportler ist, wie ich es mich schimpfe.

Fockenstein Wandern

Der Start der Wanderroute befindet sich in Bad Wiessee (der Wanderparkplatz befindet sich beim Sonnebichl, einfach der Schilderung folgen) und geht wirklich recht entspannt los. Es ist sogar so flach, dass man denkt, man sei versehentlich auf der Rentner-/Spazierroute gelandet. Denn das flache Stück zieht sich auch ganz schön, wobei der Weg, wenn auch im Schatten, wirklich schön ist. Denn bei jedem Schritt wird man vom dem Plätschern des Zeiselbachs begleitet. Herrlich idyllisch! Bis nach circa einer Stunde der Weg richtig steil wird. Zumindest nach meines Erachtens! Doch die Belohnung für die Mühen soll nicht lang auf sich warten, denn schon bald erscheint die Aueralm auf dem Horizont – ein Ort , an dem eine Johannisbeerschorle wirklich vorzüglichst schmeckt! Der anschließende Weg zum Fockenstein ist traumhaft. Jede im Kopf existierende Fantasie von Winterwanderung wird bei diesem Panorama zur Realität. Und man kann nicht anders, als immer wieder anzuhalten, ein Foto zu machen und sich innerlich zu freuen, bei solch traumhaften Wetter dieses Stück Natur genießen zu dürfen.

Braucht man Schneeschuhe? An dem Tag, an dem ich da hoch marschiert bin, waren sie nicht von Nöten. Wobei mir so manch einer entgegen gekommen ist – oder mich auch überholt hat -, der die komplette Winterwanderausrüstung dabei hatte. Was ich auf jeden Fall nicht hätte missen wollen, das waren die Wanderstöcke, die durchaus auch im Sommer sicher sinnvoll sind.

Fockenstein Wandern

Fazit: Da meine Wanderbegleitung schneller und wesentlich fitter war als ich, hat er den Gipfel des Fockenbergs allein erklommen und mich auf dem Rückweg wieder eingesammelt. Daher kann ich nicht beurteilen, wie das letzte Stück des Weg wirklich ist. Wobei auf Höhenrausch natürlich ein ausführlicher Bericht zu finden ist. (Danke dafür!!!) Zurück zum Text: Auch ohne Gipfelerlebnis war diese Wanderung  ein echter Erfolg, denn die Landschaft ist tatsächlich so idyllisch und atemberaubend, wie man es sich eben in seinen kühnsten Träumen vorstellt. Und die Tatsache, dass man sich in genau dieser Szenerie sportlich betätigen kann, ist ein Grund  mehr, München als Zuagroaste zu lieben. Und beim nächsten Mal schaffe ich es auch zum Gipfel!

Fockenstein Wandern
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