Essen/Uncategorized

Schnitzeltest: Franz Josef vs. Spezlwirtschaft

Ich würde sie so gern mögen. Also, die Spezlwirtschaft. Denn die Lage ist perfekt (3 Gehminuten vom Büro) und auch der Name, das Konzept – alles! Aber leider werden das Essen und ich keine Freunde. Zumindest keine ziemlich besten Freunde.

Nachdem ich beim ersten Besuch eher enttäuscht war vom Essen, das aber auch kurz nach der Eröffnung war, dache ich mir: Auf ein Zweites! Und weil jeder immer und ständig davon schwärmt, gab’s Schnitzel. Gut, es war kein Wiener Schnitzel. Deswegen waren die Erwartungen auch net zu groß. Und das zum Glück: Denn (wieder) war es lecker, aber nicht überragend. Das Fleisch war recht zäh, zu ungesalzen und irgendwie nicht „rein“, also mit Sehnen die man dann doch wieder auf den Teller zurückgehen lässt. Dafür waren die Kartoffelecken lecker und das Dressing für den Salat toll. Und: Die Bedienung war supernett, das Bier stand innerhalb von Minuten vor uns auf dem Tisch und auch das Rahmfleckerl, das meine Begleitung gegessen hat war ganz lecker – obwohl auch hier Salz fehlte.

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Zu diesem Urteil muss ich allerdings auch sagen: Wenige Tage davor habe ich im Franz Josef (Nymphenburger Straße) ein echtes Wiener Schnitzel gegessen. Und das war der Hammer. Hauchdünn. Sehr gut gewürzt. Nicht zu fettig. Und riiiiiesig. Ja, ich weiß. man darf einen Skoda eben nicht mit einem BMW vergleichen – da ein Wiener Schnitzel ja was anderes ist, als ein Schnitzel Wiener Art -, aber die Würze, die Fettigkeit etc. all das kann man vergleichen. Und, selbst wenn die Spezlwirtschaft hip, angesagt, cool und toll ist – beim Essen liegt das Franz Josef weiter vorn. Schon allein, weil es auch Preiselbeeren dazu gab.
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Der ErfahrungsTipp: Die Spezlwirtschaft ist angesagt. Man sieht dort also die coolen Leute der Stadt. Und die Location ist trotz der phänomenalen Lage mitten in der Innenstadt Touristenfreie Zone. Das mag ich. Im Franz Josef muss man damit leben, dass einen die Stammgäste wild von der Seite anlabern. Zumindest der Eine, der es sich nicht nehmen lassen konnte, mich „Schwarzer Deifl“ zu nennen. Natürlich nur wegen der schwarzen Haare.

Das GesundheitsPotenzial: Ich sag nur „Schnitzel“. Noch Fragen?

schnitzel franz josef spezlwirtschaft

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Ein Kommentar zu “Schnitzeltest: Franz Josef vs. Spezlwirtschaft

  1. Schließ dich unserem # Schnitzelmuc am.Am 5. April ist es wieder soweit. Falls du nix damit anfangen kannst, schau auf Twitter vorbei. Würde uns freuen.

    VG Eric

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