Essen/Trinken

Spezlwirtschaft: Mehr Schein als Sein.

Hast du schon von der Spezlwirtschaft gehört? Nein?! Da musst du unbedingt hin! Das Lokal ist derzeit die wohl häufig erwähnteste Neu-/Wiedereröffnung oder eben Lokal-Umgestaltung. Und die Karte verspricht viel: Bio-Fleisch, bayerische Gerichte mit nem Hauch von Modernität und sie ist genau so übersichtlich, wie man es sich wünscht. Eben nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig.

Um jedes Klischee zu erfüllen: Wir beiden Mädels haben Salate bestellt. Knödelsalat und Backhendlsalat. Scheint gut. War aber leider nicht so. Gut, der Salat war frisch, das Dressing lecker, nicht zu dominant. Die Basis hat also gepasst. Aber die Knödel… hm. Unbefriedigend, denn sie waren kalt, obwohl sie eindeutig irgendwann einmal angebraten wurden. Und das Backhendl hat sich als Fritösenhendl herausgestellt. Ok, die Kresse auf dem Salat hat wieder ein paar Pluspunkte eingebracht, aber de werden wohl in zwei, drei Monaten genau die gleiche Stellung haben wie die Petersilie auf Kartoffeln.

Und abgesehen von dem durchschnittlichen Essen hatte ich noch ein persönliches Problemchen. Ich bin nämlich der felsenfesten Überzeugung, dass München voller Klone ist. Derzeit geben sie sich darin zu erkennen, dass sie lange blonde Haare haben, einen armeefarbenen Parker tragen, dazu High Heels und Leggins. Damit sehen sie von hinten alle gleich aus und gehen bei mir als Klone durch. Ok, das ist böse. Gebe ich zu. Aber ihr wisst, was ich meine. Vielleicht ist das ein Zeichen, dass ich genau ein oder zwei Monate zu spät das Lokal getestet habe, weil es schon überlaufen ist. Aber eigentlich ist es ein Zeichen, dass sich so schnell nicht wiederkomme. Sorry! Auch wenn das Bier geschmeckt hat.

Der ErfahrungsTipp: Wenn man hingehen wollen würde, dann wäre eine Reservierung wahrscheinlich nicht ganz schlecht. Gegen Abend hat sich die Bude ganz schön gefüllt.
Das GesudheitsPotenzial: Na ja, es gibt Salat. Aber auch Schnitzel. Hier bist du deines Glücks, ähm Figurs, eigener Schmied. Aber  einen Salat ohne Kohlenhydrate gab es nicht auf der Karte. Dafür aber ein veganes Gericht.
Der FunFaktor: Wer über die von mir betitelten Münchener Klone lachen will, ist hier genau richtig.
Die GeldbörsenBelastung: Human. Nicht zu teuer, nicht zu billig. Aber meiner Meinung nach eine falsche Investition.
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